Es geht um einen zum Leben erwachten Autoreifen mit übernatürlichen Fähigkeiten, der die Einöde durchstreift und auf seinem Weg per Gedankenkraft die Köpfe zahlreicher Menschen explodieren lässt.
So oder so ähnlich lautete die Inhaltsbeschreibung, mit der Quentin Dupieux’ Rubber auf dem Fantasy Filmfest 2010 beworben wurde. Was nach einem grandios absurden Setting für einen unterhaltsamen Schwachsinnskurzfilm klingt, sollte aber tatsächlich ein 94-minütiger Spielfilm sein – mein skeptisches Interesse teilten offenbar viele, die Vorstellung im Berliner Cinemaxx am Potsdamer Platz war vollständig ausverkauft.
Nach der grandiosen Einstiegsszene war ich überzeugt, einen genialen Film vor mir zu haben – nach dem Abspann hingegen regelrecht in Rage über den Film und vor allem seinen Regisseur. Weiterlesen
Dreams feel real while we’re in them. It’s only when we wake up that we realize something was actually strange.
erklärt Dom Cobb in Christopher Nolans Film Inception der Architekturstudentin Ariadne, als er sie in die Welt des Dream-Sharing einführt – dem gemeinsamen Erschaffen und Erleben von Träumen. Kurz darauf bricht die Umgebung des Pariser Eckcafés, indem die beiden sich unterhalten, zusammen. Pflastersteine werden aus dem Boden gesprengt, Geschirr schwebt durch die Luft und zerspringt klirrend, Hausfassaden lösen sich auf. Der Traum kollabiert. Dabei hatte alles so real gewirkt. Weiterlesen
